+++ Am 26.09.2019 findet an der Schule der diesjährige Trachtentag statt. +++

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Zeitzeugenbegegnung am 18.07.2019

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Am 18.07.2019 besuchte der Holocaustüberlebende Natan G. die Wolfgang-Kubelka-Realschule. Der 1927 im polnischen Zgierz geborene Natan wurde als Kind gemeinsam mit seiner Familie in das Getto Litzmannstadt (heute Lodz) verschleppt, von dort nach Auschwitz und in das KZ Vechelde. Im Frühjahr 1945 wurde er in Ludwigslust von den Amerikanern befreit. Das genaue Datum war der 02. Mai 1945, der Tag, wie er sagt, „an dem ich neu geboren wurde“. Durchgeführt wurde die Veranstaltung in Kooperation mit der Organisation Zeugen der Zeitzeugen, deren Kernanliegen es ist, die Erinnerungs- und Begegnungskultur lebendig zu halten. Natan wurde von zwei ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiter begleitet. Grundlage für das Gespräch mit den Schülern aller 9. Klassen war der Dokumentarfilm Linie 41 von Tanja Cummings, in dem Natan sich auf Spurensuche nach seiner Familie macht und erfährt, dass sein Bruder Ber als Widerstandskämpfer im Vernichtungslager Kulmhof ermordet wurde. Beide Eltern verstarben 1942, seine Mutter in den Armen des 15-jährigen Natan. Obdachlos irrte er die folgende Zeit durch das Getto und zog sich schlimme Erfrierungen zu, die er später in Deutschland behandeln ließ. Auf die Frage eines Schülers, wie er seine Rachegefühle auf alles Deutsche verlor, antwortete Natan, dass er im Krankenhaus bei der Begegnung mit ehemaligen deutschen Soldaten lernte, dass der Holocaust nicht nur das jüdische Volk betraf, sondern das NS-Regime auch die eigenen jungen Männer bewusst in den Untergang schickte. „Uns haben sie vergast und die eigenen Menschen haben sie zum Erfrieren geschickt.“ Das Gespräch endete mit den Worten, dass die zwölf Jahre der NS-Diktatur das deutsche Nest zwar beschmutzten, aber das Deutschland heute ein anderes Deutschland sei. Natan weiß das, er schmunzelt und bezeichnet sich selbst als Bayer. Mit dem Appell, „das deutsche Nest sauber zu halten“, endete eine eindrucksvolle, intensive Begegnung mit einem Mann, von dem es viel zu lernen gibt.

Autor: M. Schwenk

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Red Nose Day an der WKR

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It´s cake time! - So lautete das Motto der Klasse 5c am Freitag, den 24. Mai 2019. Nach dem Vorbild des englischen Red Nose Day, einem Projekt zur Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen in der Nachbarschaft, hat die Klasse 5c an diesem Tag einen großen Kuchenverkauf organisiert. Jeder Schüler der 5c hatte entweder Amerikaner, Brownies, Muffins oder einen Kuchen gebacken, um diese(n) in den beiden Pausen zu verkaufen. Die Schüler teilten sich in drei Schichten ein, die jeweils für den Aufbau vor der Pause, den Verkauf während der Pause und den Abbau nach der Pause zuständig waren. Jedes Kuchenstück sollte mit einer Serviette essbar sein und für einen Euro verkauft werden.

Die Reaktionen der Schulgemeinschaft auf dieses Projekt der Klasse 5c waren überragend: viele Schüler haben nicht nur eines, sondern gleich mehrere Kuchenstücke gekauft, andere sind über den Pausenhof gelaufen und haben Werbung für den Kuchenverkauf gemacht, und wieder andere haben einen Kuchenstück für die Oma mit nach Hause genommen. Auch die Lehrkräfte, das Reinigungspersonal, der Hausmeister und sogar die Verkaufsdamen vom Gall-Wagen haben am Kuchenstand vorbeigeschaut und sich das ein oder andere Stück schmecken lassen. Am Ende des Schultages hatte die Klasse 5c eine stattliche Summe eingenommen, die sie nun an die Familie in Rettenbach spendet, deren Haus im Mai explodiert war.

Wir sagen herzlich Vergelt’s Gott! für den rundrum gelungenen Red Nose Day an der WKR!

Die Klasse 5c mit ihrer Englischlehrerin Frau Riggenmann

Autor: Dr. C. Riggenmann

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„ECHT KUHL!“

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Klasse 5a gehört zu den Preisträgern des bundesweiten Schülerwettbewerbs „ECHT KUHL!“

 „Ackern für die Vielfalt. Teamarbeit in und mit der Natur“ war das diesjährige Thema. „Geackert“ haben wir  auch wirklich viel: Umfangreich recherchiert, die Gärtnerei Dumbsky besucht, um Informationen von einem Profi zu erhalten, in Teamarbeit Plakate erstellt und unsere Ergebnisse in einer Ausstellung präsentiert. Letztendlich hat sich die Arbeit aber gelohnt, gehören wir doch nun zu den Preisträgern in unserer Altersklasse.

Doch dieses schöne Ergebnis wäre nicht möglich gewesen ohne die Mitarbeit von Jonas Klatt, Klasse 9b, und Lukas Strumberger, Klasse 9d. Sie haben unser Projekt von Anfang an begleitet, durch tolle Fotos unseren Projektfortschritt dokumentiert und die Ergebnisse in einem Kurzfilm zusammengefasst. Danke!

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