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Solarmobil

…Herr Holz baut ein Solarmobil…., das war wohl die Geburtsstunde eines interessanten Projekts. Zum ersten Mal hörte ich den Satz bei der Auftaktveranstaltung zum europaweiten Comenius-Projekt am Anfang dieses Schuljahres.
Verwirklicht wurde die Idee von einigen Schülern der 9. Jahrgangsstufe, allen voran von Florian Dressel und Rafael Neugart aus der 9d. Die Gedanken formierten sich um einige Räder von Kinderrollern und eine 12-Volt-Bohrmaschine. Bald kam das Antriebsrad eines Pocketbikes dazu und es entstand in unserer Vorstellung ein frontgetriebenes Dreirad.

Zu Beginn musste erst mal „Maß genommen“ werden, um überhaupt einen Plan erstellen zu können. Aus Aluminiumprofilen und Stahlwinkeln wurde ein Fahrgestell verschraubt, das schließlich die Antriebs- und Lenkeinheit, die Elektrik inklusive des Solarmoduls und letztlich eine Person tragen sollte. Kurz nach den Weihnachtsferien fand die erste Probefahrt statt: Der Fahrzeugrahmen war noch wackelig, die Antriebskette sprang ständig ab, das Fahrzeug hatte weder Lenkung noch Bremse. Bis zu den Osterferien wurden diese wesentlichen Probleme gelöst und es verbreitete sich allmählich Zuversicht, schließlich sollte das Solarmobil am 21.Mai einem internationalen Publikum in Teneriffa präsentiert werden.
In den letzten Wochen erfolgte noch die Montage einer verbesserten Lenkung, des Solarmoduls und der elektrischen Schalttafel.
Als vorläufiger Höhepunkt entstand ein Film, der die Konstruktion und den Betrieb des Solarmobils sehr anschaulich darstellte.
Nach unzähligen Stunden in der Freizeit, die ausgefüllt waren mit Überlegungen, Recherche, Bau und letztlich der Ausarbeitung der Präsentation (in Englisch) kann das Projekt „Solarmobil“ als „sehr gelungen“ vorerst abgeschlossen werden.
…… aber nur vorerst ……
Das Projekt soll schließlich weitergeführt werden. Einige Dinge müssen noch optimiert werden. Auch fehlen noch Fußpedale für die Betätigung der Scheibenbremse und der Geschwindigkeitsregelung. Einige Dinge sollen in ihrer Funktion noch optimiert werden. Schließlich ist das Fahrzeug in unseren Gedanken mit einer flotten Karosserie verkleidet.
Bevor es also auf große Fahrt gehen kann, werden noch viele Arbeitsstunden nötig sein. Interessierte und engagierte Helfer, die am Projekt mitarbeiten wollen, können sich gerne bei uns melden ………