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Historische Exkursion am Wandertag

1819 Wandertag 1

Wissenswertes aus der Stadt- und Baugeschichte haben die Schüler der 8a und 8b anhand einer mittelalterlichen Stadtführung in der „oberbayerischen Stadt auf schwäbischen Gebiet“ Schongau erfahren. Als Abschluss der Inhalte des letzten Schuljahres bildete der Wandertag heuer die Möglichkeit, die Stadt, die bereits seit der Wende zum 13. Jh. mit eigenen Rechten, wie dem Münzrecht ausgestattet war, zu besuchen. So konnten die 8. Klässler ihr bereits angeeignetes Wissen live vor Ort anwenden.

 

Die beiden Stadtführerinnen banden gekonnt die interessierten Schüler mit ein, die erfuhren, dass Schongau sowohl als Verwaltungsmittelpunkt als auch als bayerische Grenzfestung am Lech diente. Das gotische Ballenhaus und das ehemalige Schloss sind Zeugen dieser großen Zeit. Interessante Blickwinkel eröffneten sich den Schülern auch beim Begehen des Wehrgangs der alten Stadtmauer. Selbstverständlich wurde auch die wunderschöne, barocke Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt bei diesem interessanten Stadtrundgang besucht. Hier informierte die Stadtführerin anhand einer Anekdote, dass sich hoch unter dem Kirchenfresko ein echter Totenschädel, auf den sich eine Putte stützt, befindet, der die Zeitzeugen das barocke Motto „memento mori“ (Gedenke, dass du sterblich bist!) lehren soll. Begründer dieses makabren Scherzes waren die faulen Gesellen des berühmten Kirchenbauers Dominikus Zimmermann. Sie nahmen sich während Mittagspause des Meisters am Gottesacker vor der Kirche den Schädel einer soeben bestatteten jungen Frau mit fünf Kindern, um den Leute noch eindrücklicher deren Sterblichkeit vor Augen zu führen und sie zu mahnen, im Diesseits gottesfürchtig zu sein und zu bleiben.

1819 Wandertag 1